Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 158 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
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!58 , , י v 1, י; ■ Gleichstellung der Nechte. .§♦• 75♦ ״Hiebt es keinem hex eschen de, keine Staatsreligion, wie es keine geben kann, so müssen wir die , Schranken aufheben, die den Christen und Juden auf eine, inkonsequente Weise in politischer Hinsicht, trennen, und dem letzten dieselben bürgerlichen Rechte einräumen׳- die wir besitzen , also vor allem die bürgerliche Lage der Juden verbessern. Soll der Jude werden, wie wir sind, so muß er auch werden, was wir sind. Jede Ausnahme, jeder Vorbehalt ist!Unterdrückung und Ungerechtigkeit »oft■ unserer Seite; Gewalt der Majorität; über die Minorität. Er muß in ׳Hinsicht; seiner Rechte , Lasten und Abgaben durchaus Len übrigen Bürgern gleichgestellt werden. ' 76. Die' äußere Stellung dir Juden in deit Staaten ist genau dieselbe, wie früher die der verschiede« nen christlichen Kirchen, der protestantischen in katholischen und, der katholischen in protestantischen Staaten selbst zu einander,war. Wie dort stets der Schwächere der Unterdrückte war, der zu keiner freien Religionsübung, zu kei- . Per Lhsilnahme an den ausgezeichneten Rechten des Staatsbürgers gelangen konnte in Beziehung auf Staatsdienst, Gewerbebetrieb,rc., so jetzt der,Jude; ,,er lebt noch in ecclesia pressa. Und. so wie es in dieser Hinsicht anders geworden ist und Niemand nun mehr fragt, , ob der Landsstand, der Staatsbeamte, der Bürger, Protestant oder Katholik sei, um dem Vaterlande zu rathen, zu dienen oder irgend ein Gew erb auszuüben; so kann und