Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Nach dem Segen
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 142 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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~־“־״ 42! 7. Daß -eines Segens werth, ich sündenrein — vollenden kann den schweren Erdenlauf—und mich dann lab' an deines Himmels Schein, — rufst du Mich einst zu deinem Thron hinauf.— Schlu ß g e s a n g. Des Weltalls Herr! du hast regiert — rh' noch geschaffen war ein Wesen; — durch deinen Wink ward alles dann vollführt — gehuldigt du, als Herrscher anerkannt: — und wird auch alles Ird'sche einst verwesen,—^ du thronest, Ehrfurchtbarer , dann allein! — Du warst, du bist und du wirst ewig sein — in deiner Majestät, in deinem Lichtgewand, du bist der Einzige und nichts dir gleich. — Kein zweiter ist, der dir zur Seite stände, — du bist ohn' Anfang, bist ohn'Ende;— dein ist die Macht, dein ist das Reich. — Du bist mein Gott, du bist Erlöser mir, — lebend'ger, mächt'gex Fels in Noch und Wehe; — du bist mein Hort, mein Schuhpanier,— des Heiles Kelch/ sobald ich zu dir flehe. — Zn deine Hand ich meinen Geist befehle, — ich mag nun schlafen, mag nun wachen, — die Körperhüll' ist dein, wie meine Seele: — mit mir ist Gott! nichts kann mich fürchten machen! 1 Zn dem*. ״West-östlichen Divan," von GZthe (Stuttgardk, in der Cottaischen Buchhandlung, lzi?-) heißt es unter anderm unter derUeberschrift: Hebräer, nachdem der verehrte Herr Verfasser von dem Buche Ruth gesprochen, über das Hohelied wie folgt: ״Durch und durch wehet eine milde. Luft des lieblichsten Bezirks von Canaan; ländliche trauliche ׳Verhältnisse, Wein-, Garten- und Gcwmzbau, etwas von städtischer