Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Wo die Noth am größten, da ist die Hülfe am nächsten
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 137 (sequence 2)
- Language
- German
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" ■"""?37 Indem ich den fammtlichen Wohlthätern, im Namen der durch ihren Edelmuth erquickten und unterstützten Leidenden, den innigsten Dank abstatte , scheint es mir als ein günstiges Zeichen unserer Zeit anerkennen zu müssen, daß Humanität und Bruderliebe , diese Grundpfeiler achter Religiosität, sich hier auf eine so deutliche als ersteuliche Weise ausgesprochen haben. Meiner übrigen Berufsgeschäste halber habe ich nun zur zweckmäßigen Ver- Wendung jener Gelder den Herrn M. S. Fränkel in Hamburg, und die Herren Hertz Zs. Schiff, Jacob Ree jün., Joseph M. Cohen und Jac. Meyer Hieselbst, als Mitglieder der hiesigen Gemeinde, und mehr oder weniger mit den erforderlichen Localitäten bekannt, ersucht, sich an mich auzuschließen, welche unter meiner speciellen Leitung sich zu einer Verwaltungs - Commißion vereinigt haben. Durch deren Khätigkeit ist bereits ein Kheil der Gelder an die Armen jener Gemeinde gespendet, ein anderer für Unterstützungen an verschämte Familien abgereicht, noch ein anderer Lheil zu einem Anleihe- Fond für herabgekommene, jetzt noch dem äußern Scheine nach wohlhabende Mitglieder der Gemeinde gebildet, und endlich der übrige Lheil für; die zukünftigen Bedürfnisse dieser drei Clafsen zurückgelegt worden. Der gütige und mächtige Allvater, der die Aussaat gesegnet hat, möge auch der Erndte Segen und Gedeihen verleihen. Heil und Segen! auch jeder menschenfreundlichen That! Heil und Segen jedem Menschenfreunde! Altona, am 2y. Februar 1320. E. V. Wertheimer, d. A. Verweser des OberradineramN» VI. Jahrg, 1. Band.!0