Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Lübeck [Nachricht]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 135 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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35! *-*־־-״*• heit, ihre Milde gegen einheimische und fremde Nothleidende zu segnem— Doch wer kann die Wege der Vorsehung ergründen^; gerecht ist Gott, lehrt die heilige Schrift uns, in allen seinen Wegen; nicht lange mehr kann das Elend dieser Unglücklichen dauern; auch diese harte Prüsungszeit wird vorübergehen, und gewiß ist seine Hülfe nahe. Aber selten nur wird sich dem Menschenfreunde eine solche Gelegenheit darbieten, den Menschen mit dem Menschen wie-- der auszusöhnen. .. , ' Mögen sich an größern Orten edelgesinnte Männer zu Collecten für diesen Zweck vereinigen; aber auch jede noch so )kleine^ Gabe zu Milderung des großen Elends dieser Unglücklichen wird im Buche des Allvaters niedergeschrieben, und der Segen der hier Heimathlosen wird in jener Heimath nicht ungehört bleiben! — Für die gewissenhafte Vertheilung haste ich, und werde öffentlich Rechenschaft davon ablegen. Altona den 15. Dec. rziy. ' E. V. Wertheim er. . d. Z. Berweser des Oberrabbineramtsj? Aufforderung an Christliche Menschenfreunde. ׳ Als ich vor einigen Zähren, in Verbindung mit mein'em׳Freunde Herrn Heyn Wülbernfür die vew' l Hungertöde damals nahe gewesene י Gemeinde in Aueri - bach eine Collecte eröffnet hatte, fanden sich unter so vie-? len Menschenfreunden nicht wenige edelgesinnte I sr a e l ii ten mit ihren milden Beitragen bei mir ein. z J