Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Aus dem Österreichischen [Nachricht]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 69 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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der Israeliten in Böhmen, von Len altesten Zeiten bis 1315. (Wien- Prag bei Haas!819.) Ein öffentliches Blatt sagt bei dieser Gelegenheit: ״Hermanns Andenken wird von vielen gesegnet. Er zeichnete sich unter Joseph in manchen Berwaltungszweigen durch Wort, Schrift und That aus, und unterstützte seinen Herrn in menschenfreundlichen Entwürfen. Wahrscheinlich hatte er dieser Schrift über die Juden, wäre ihm längeres Leben gestattet gewesen, noch größere Bollendüng gegeben. Doch ist sie auch so reich an den merk- .würdigsten Lhatsachen." Gedanken. Die Freundschaft ist nichts, als eine absichtliche Werwechselung zweier Ich. Diese Verwechselung darf jedoch nur bis zu einem gewissen Grade gehen; wird dieser überschritten, so trennen sich diese Ich feindlich, und kommen selten wieder friedlich zusammen. Der bessere Mensch hat vor dem schlechten voraus, daß er Jedem seine Handlungen und Gesinnungen mit- Heilen kann, und nur zusehen muß, daß er damit nicht an Menschen komme , die ihn nicht verstehen, oder denen sie lächerlich erscheinen. Dankgefühle zu schildern erfordert einen Meister, sie in Thatcn auszusprechen bedarf es nur eines dankbaren Herzens und der Gelegenheit.