Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- An Mariane Wolf, an ihrer Geburtsnacht
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 425 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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425 Er zürnet fort;' Und jedes Wort Malt Felsen und Berge mit Gluthen. /Bis er hinab Sich stürzt, ins Grab Der leuchtenden, brennenden Fluthen. Da sah Selene Dick, höhre Schone! Wie Eos im Morgengeschmeide. ״Du strcrblst zu hellt" Rief sie itzt schnell; Und eilte, noch blässer vom Neide. Drum preise sich, Wem, Holde, Dich Die gnädigen Götter verliehen; Dem ticcfet Geschick, Nicht Neidesblick, - Den wonnigen Anblick entziehen. Den nicht die Nacht, Nicht Tagesmacht, Von seinem Elistum scheiden. Er lächelt Hohn Endymion — Er schwelget in ewigen Freuden! V ü sch e n L h a l. Als Buschenthal starb. . .1 . ״ Credi milii, est niiserö ojuafcdam müerere voluptas *)» ״So kann denn Nichts hienieden fest bestehen, . Und Alles reift der frühen Gruft engegen? So kann der Tod denn räuberisch-verwegen Mit frevler Sense Alles, Alles mähen? . *) Die lateinischen Mottos sind ebenfalls vom Verfasser dieses deutschen Gedichts. V- Iahrg. 2. Land. A0