Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Rahels Tod
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 367 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Und am Grabe mögen immer Dieses Erdenleibes Trümmer Als ein leichter Staub verwehn: Die der Tod so früh geschieden, Müssen in des Himmels Frieden Ewig froh sich Wiedersehn! An der Hoffnung festem Stabe ' Wollen wir von deinem Grabe Heim zu unfern Hütten gehn,' Schöpfer aller frommen Triebe, Freund des Lebens, Gott der Liebe, Die da starb, wird auferstehn! Also sangen sie — und schwiegen.'r ״Das war Hillels Zauberstimme.!" Sprach der fromme Patriarch, ״Lohn's ihm Gott! Des Liedes Worte ״Haben mir das Herz getröstet, - ״Rahel, über deinen Tod. ״Ja, für dieses Spannenleben, ״Für den kurzen Schritt zum Grabe ״Schuf der Ewige dich nicht. ״Daß wir froh dich Wiedersehen, ״Wardst du früher nur vollendet, ״Du, zu gut für diese Welt! ״Ruh' indeß mit deinen Kindern,' ״Staub hei Staub! Jsts Gottes Wille, ״Ruhen wir einst neben dir, ״Und du Baum am heil'gen Grabe ״Sollst die Trauereiche heißen ״Bis auf ferne Tage hin.