Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Leichenbegängnisse der Israeliten, nebst Beleuchtung eines deshalb von einem Rabbiner abgefaßten Gutachtens
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 305 (sequence 9)
- Language
- German
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3°5 Haupt: Waren damalsfast keine ganz' usswlffettde 'Jftaeli- Mn iy dieser Gemeindedenselben- Üm-so ÄelmLhr . --p-r 7M Freund und ׳Mmhgeber in den Häusern' der Reichen und׳ Großen und als ׳ Heilbringender Retter und Bein den-Hütten der-Armen und Hülfsbedürstigen erschien.;ר׳ י-׳'׳-״«׳ :י-''-׳ V ’ ־' :■t::' Auch um die Jstaeliteü in den beidest 'Herzogthümem Hat - er ׳sich als.׳ Borsteher-^besonders--verdient gemacht. . Wie .ein Vater:für seine. Kinderwar er. für das'WohL seiner' Glaubensgenossen .besorgt. Schwerlich׳ mag das Amt-׳.eines Vorstehers:je mit solcher Trend, -Aufrichtig- Vr. Jdt und mit solchem. Eifer verwaltet 'worben-'fein. Er . , stand' deshalb .in einer.׳ steten Korrespondenz > - arbeitete; ׳-fast täglich in den Akten, :und zog von allen Seiten Erkundigungen ein, was in Hinsicht 6er:׳ßfmiiutt im 1׳ Lande vorging. So wachte er umrmüliet, daß kein Israelit in seinen Rechten gekränkt wurde; aber^rügte .auch ernsthaft, wenn ׳sich einer derselben irgend ein V.erbrechen zu Schulden Kommen ließ. ׳ Auf-׳ diese Weise wurde, unter denselben die nöthige Ordnung gehalten; und sie lebten, der damaligen Zeit angemessen, gewiß recht zufrieden, und hatttn über keine sehr intoleranten Bedrückungen -zu. klagen. Leider, hatte dieser Mann die glückliche. ,Zeit-nicht erleben können , wo die Israeliten in diesem Lande der ׳alten politischen Fesseln entledigt, in einen freien Bürgerstand getreten sind. Er starb am .12Len Oktober 1795^ Joseph G 0 ttschalk van Geld e r e n ,׳ geboren den 24ten- November 1765,׳ Sohn %U Vorgenannten, war gleichfalls . Dokto r der Medicin, auch D o k t 0 r der Phil 0 s0 p H i e, und Churfalzbaiecischer Hofmsdicus. Nachdem derselbe feine Studien auf den Universitären Bonn, Mainz und Heidelb e r g vollendet hatte, und zu Du i s bürg promovirt . wurde, reifere er nach München, um sich dort zur Prüfung zu . stellen, da jeder Arzt, der im Lande practisiren wollte, bei einem landesherrlichen medicinischerr Kollegium einer Prüfung sich unterwerfen Mußte. Seine . dort an den Tag gelegten, .medicinischerr Kenntnisse und ¥. Zahrg. % Band» 22