Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Der neuerrichtete Israelitische Tempel in Hamburg
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 259 (sequence 3)
- Language
- German
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259 in den heiligsten Dingen vorgchct, mit glcicbgültigcn Zlugen betrachten könnten. Aber der Eifer für unsere Religion und für die väterlichen Gebräuche darf unS nie so weit hinrcißcn, um selber gegen die ersten und heiligstcn Vorschriften dieser Religion zu handeln, oder Mittel zur Aufrechthaltung des heiligen Gebäudes zu wählen," die cs selbst entweihen. . - Wenn cs mir nun scheint, daß ein großer Thci! unserer Glaubensbrüder in Hamburg nicht. die. rechten Mittel wählt, welche wir-von Gott durch seine heilige Lrhre angewiesen sind, in unserer jetzigen Lage zu nehmen; wenn cs mir scheint,^ daß man sich Mittel zur Erhaltung der Religion bedient, welche in der That gegen die heiligsten Lehren der Religion sind, und daher derselben nur schaden aber nie nützen -könnenwenn-ich auf jedem Blatte unserer, heiligen Urkunden mit feurigen und ewig ,unvergänglichen Buchstaben niedergeschricben linde, daß Friede und Einigkeit unter Len Brüdern, der schönste Gottesdienst sei / daran allein der Gott der Liebe Wohlgefallen finden kann; wenn sich die frommsten Manncr in ihrem Eifer dennoch so weit vergessen können, dasverzehrende Feuer d.r Zwietracht unter die./fromme . Gemeinde zu werfen, oder gar Kindern , die zur Huld des: Vaters zurrückkommcn, den Weg versperren zu wollen, und wenn endlich meine Religion von denjenigen gewißhandelt wird, die sich zu ihrem Schutze aufwerscn —' D, dann ist Bescheidenheit Sünde und Schweigen Verbrechen! ' \ v'' Meiner reinen lind lautern Absicht mir bewußt, wage ich cs den Frommen und Gelehrten, die gewiß Niemand