Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Beitrag, die Jubelfeier der fünfzigjährigen Regierung Sr. Majestät des Königs von Sachsen betreffend
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 78 (sequence 6)
- Language
- German
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So sammeln heut auch wir uns zum Mare - Der Vater, von der Zeiten Strom verschont, Der, alt, wie einer Erdgeschichte Jahre, D e n Gott nennt, der auf Seraphsflammen thront, Und, daß er sich ein geistig Volk bewahre, Durch Wüsten führt ,- im Herzen straft und lohnt, Den Gott der Könige und Heeresschaaren, Der Welten schafft, um Heil zu offenbarem Und Psalmen'tönen zu Jehovas Ruhme, Der mit dem Schilde den Gesalbten schützt, Wenn er der Pflicht sich gab zum Ejgenthume Und herrschend auf dem Stuhl des Rechtes sitzt l Hat er der Welt, schon in der Jugend Blume Mit , reifer Weisheit Himmelsfrucht genützt, Hat er gelebet Friedrich Augusts Leben, Heil ihm, Gott wird, wie Dem, hie Palm' ihm geben! So tönt der Psalm, und in des Festes Milde ' Verklärt die Erd' uns sich zur Himmelslust, Und Sachsens freundlich lächelndes Gefilde Wird sich des Lichts aus höh'rer Welt bewußt, Und jeder Blick hängt an des Vaters Bilde, Und Ein Gefühl hebt aller Kinder Brust, Gott, laß der Welt viel solcher Feste werden, Als Boten , daß du bist und kommst auf Erden! JD König, heut, in Sachsens schönsten Stunden, Darf Dir, wie stets, der Menschheit Stimme nahm Was menschlich wir bei Deinem Fest empfunden, Wirst Du, wie Aller Huldigung empfahn! Heil Dir! Heil Ihr, die. Gott mit Dir verbunden, Die hold Dir kränzt , treu theilt die hohe Bahn! Spät niüff', erst spät, Dein leuchtend Bild uns schwinden, Und oft in Deinem Stamm sich wiedersinden! ~