Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Auswahl von Sinnsprüchen und Maximen
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 72 (sequence 2)
- Language
- German
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«*fl» Mitübeln Gesinnungen :zu Gebete gehen, . ist eben so vielals wollte man unangekleidet einem großen Herrn stinx. Aufwartung machen., Leutedie beständig für ihre Gesundheit Sorge - tragettgleichen Geizhälsen, ,welche Schätze aufhäufen, dis sie zu genießen -och nicht das Herz haben. . Wenn ich sehe / daß oft Rechtschaffene׳ Hinsterben, da indessenNichtswürdigeam Leben gelassen werdest, so empfinde ich lebhaft den Nachdruck jenes Schriftwortesr der Herr will nicht den Eod'ides'Sünders. ' Ehrentitel find wie das Gepräge auf Münzen, — Dem Golde und Silber giebt es keinen Werth zu; aber es macht wohl , ׳daß Kupfer Umlauf erhaltr' Ze mehr Loose man in einer Lotterie hat, desto mehr kann man verlierest. — Eben so ist es mit den Tugenden in der Lotterie ׳des ׳Lebens.’ ׳' : י ׳■ Die Advokaten find den Richtern, was den Apothekern die Äerzte sind, nur daß. sie nicht nach Skrupeln wiegen. Ein edles Gemüth laßt sich mit - dem lateinischen Dativ vergleichen, vor dem kein Artikel ׳vorher geht, und He»! feinen-Fall nicht erklärt - Pis er am 'Ende ist. ,,. Lieber wollte ich als etwas Unredliches thun —besser man beschmutzt sich die Füße als die.Hände. Unsre Bergnügun genmüssen unsere Wahl, nicht die Folgedes'gewöhnlichenLaufts sein. f , Verdienst, mit Schönheitbegleitet,ist ein kostbarer eingefaßter Edelstein.. ׳ . .. . H. Bunzel. ' . Druckfehler im gten Hefte. Sel'te223 Zeile 22 statt: ׳ Stabe, lies: Strahle.. — Z^.ä — 1—. französchen — französischen. . ׳^