Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Aus einem Schreiben aus Hamburg [Nachricht]
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 421 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
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"" 421 haben, kann er alle Sonntage auf ein Auditorium von oft mehrals 150 Personen rechnen. Dieses Publikum ist sehr gemischt: Jung und Alt, Männer, Jünglinge, Frauen, Mädchen, Kinder, Aufgeklärte, Orthodoxen, Portugiesische Israeliten, Polen mit Barten, auch Christen. , Der größte MM ist immer derselbe, aus wahrem Interesse, mit Andacht znhörend und in der darauf.folgenden Singcstunde laut mitsingend. Es ist ein freier Vortrag, welchen der Herr De. Kley halt, ob- .gleich fortlaufend, nach seinem Katechismus systematisch geordnet. Er bereitet sich nicht vor , nicht einmal auf die Gebete, die vor und nach dem.Vortrag Statt finden: doch, wenn er in das Zimmer tritt und Groß und Klein sich zum Gebete erhebt, dann wird er wie begeistert׳und -wessen das'Herz voll ist, davon fließt der Mund über. Durch dieses einfache und einzige Mittel, hat er den allgemeinen Wunsch bis zur Hellen Flamme angefacht, daß Unterricht ׳ und Gotteshaus, auf eine würdige Weife hergestellt werde. Dis Wohlhabenden wollen ihre Kinder doch nicht den Freischülern nachstehen lassen und fast Alles, wendet sich daher an den-Hm-. Dr. Kley. Im Ganzen zählt er jetzt Hon no Schüler in der Religion*). Ein schöner Anfang. Mit Genehmigung der Herren Gemeinde- Vorsteher, hat sich eine Gemeinde gebildet, einen besonder» Tempel zu errichten. Das Lokal, ist gemiethet׳ und am Israelitischen Neujahrsfeste ertönt darin hoffentlich schon daS erste Halleluja!" . .' / *) Es sind Z Klassen für Knaben und,Mädchen errichtet.