Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 418 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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418 ' ihnen Gränganor zum Wohnplatze angewiesen und viele Vorzüge zugestanden wurden. Dort blieben sie, von 72 Häuptern regiert, 1000 Jahre. Es entstand Zwietracht unter ihnen; einer der Anführer rief einen indianischen König zu Hülfe, der Alles zerstörte und sie aus Granganor vertrieb. Ein Theil der Vertriebenen rettete sich nach Cochin, wo sie noch wohnen. Die kupferne Platte, das Document der ihnen vor Zeiten zugestandenen Vorrechte, bewahren sie noch aus; die Schrift darauf ist nicht verständlich. Sie theilten dem Verfasser eine hebräische Ueberfetzung davon mit. Dieser ließ em'fac simile der Platte in Kupfer stechen, das auf der Universi'tätsbibliothek in Cambridge niedergelegt ist. ' Die Gesichtsbildung der schwarzen Juden zeigt schon, daß sie vor dm weißen nach Indien ׳gekommen sind Und sich (Seite- 2Z7 f.f.) mit nichtisraelitischen Familien vermischt haben. Sie werden auch von den weißen als eine geringere Art angesehen» Dem Verfasser gaben sie eine Liste von 6g Orten Indiens und Chitta's, wo sich Juden aufhalten. Von dem alten Testament giebt es. unter ihnen nur wenige Abschriften und die prophetischen Bücher -sind sogar selten. Es hat sich die Sage unter ihnen erhalten, daß die Nachkommen der 10 Stamme noch in Chaläa und den angränzenden Ländern sich finden." Brody den 20. Februar igig. Schon lange war es in öffentlichen Blättern, sowohl in' der Lemberger als in der Wiener Zeitung bekannt gemacht, daß Se. Lais. Majestät allergnädigst geruhst haben, die Errichtung einer Realschule für die Israelitische!Zemeinde in Brody zu