Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Rahels Tod
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 372 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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m - Umstand .rechtfertigen zu können", daß durchgehendst in ׳ der heiligen Geschichte.die Töchter.nur,in dem Falle, wenn sie in die erzählten Begebenheiten selbst eingreifen,-frühverstorbene Kinder aber nirgends namhaft gemacht werden. — Dann tagt er die hier v.orkommenden Hauptpersonen Hoffnung eines zukünftigen. Lebens , äußern, ohne sich daran zu stoßen, daß ihrir einige Leser deßhaib wohl einm Parachronismus zur Last legen dürften- Ist gleich die Erwartungeinet Fort-- dauer nach dem Tode in den spätem , besonders in den apokryphischen Dächern her heiligen Schrift A. T. bestimmter, und deutlicher ausgesprochen, so fehlt es doch nicht an Andeutungen derselben in den frühern Büchern. Und wenn auch dieses nicht wäre, , so würde doch aus dem Schweigen von einer' solchen׳ Erwartung noch nicht nothwendig folgen, daß dieselbe gar nicht Statt gefunden habe.. Bei den ältesten Profanschriftstellern zeigt sich der Glaube heidnischer Völker, daß es mit dem Tode des Leibes nicht mit dem Menschen gar aus sei; und wie? das Volk Gottes sollte dieses Glaubens, der dem unverdorbenen menschlichen Herzen so natürsich, der ihm Trost und Bedürfniß. ist, .Jahrhunderte lang gänzlich Haben entbehren müssen? An der Ehe schönem Bunde . ... Wallt' an seiner Rahel Seite '־ Abrams Enkel achtzehn Jahr; Und, als warens wenig Lage, .Waren dem beglückten. Manne Diese Jahre hmgeflohn. Daß des Höchsten reicher Segen Ueber׳Mit- und Nachwelt käme, Ordnet' Er den Ehestand; Und im Himmel selbst-ist Freude, Wenn, beseelt von frommer Liebe, Mann »nd. Weib sich wohl begehn.