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Sulamith · 1817-01-01 · Heft 1 · p. Seite 370

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
5 (1817-1820)
Issue
Heft 1
Article
Rede, gehalten am Stiftungstage der von Mitgliedern der Israelitischen Gemeinde errichteten Gesellschaft der Humanität zu Kassel
Date
1817-01-01
Page
Seite 370 (sequence 13)
Language
German
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״ °״3 Gegenstand war der Staatsgesetze, sondern auch des häuslichen und bürgerlichen Gebens. , : Ja, nur von der Befriedigung dieses, von jedem braven Israelitischen Hausvater gewiß tief gefühlten Mangels an Schul - und Erziehungsanstalten, welche den Verhältnissen der jetzigen Zeit und dem Geiste unsc- ^rer Religion angemessen waren, wie uns hierzu bereits mehrere vortreffliche Lehranstalten, herrliche Vorbilder darstellen, nur dav o n, irt. H., ist im Allgemeinen gottesdienstliche und sittliche Verbesserung zu hoffen , nur davon hängt geistiger Wohlstand für die Gegenwart, hängt das Heil für. die Zukunft ab. Durch zweckmäßig geleitete Unterrichts- und Erziehungsanstalten wird unsere Jugend zu einer richtigen Erkenntniß ihrer religiösen und moralischen Lebensverhaltnisse zu gelangen im Stande sein; im Stande sein, der Menschheit würdige Mitglieder, dem Fürsten getreue Unterthanen und dem Staate nützliche Bürger zu werden. Noch besonders heilbringend wird Durch diese Anstalten sein, daß es dadurch auch dem minder bemittelten', dem ärmern Hausvater vergönnt sein wird, seine zweifach armen Kinder dem Worte Gottes und den Lehren der Sittlichkeit zuzuführen. Denn, ״sind nicht," rufen wir mit einem deutschen Weisen uns zu: ״Sind nicht im großen offnen Lebensgarten Der unbelaübten Plätze noch so viel Der ungepflanzten Blumen noch so viel, Die jetzt der Wildheit, und des Zufalls Spiel Auf eines. Gärtners Schirm und Sorge warten." ׳ So sei denn diese Angelegenheit, m. H., innige Angelegenheit des Herzens und des erlisten Strebens, sie

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