Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Anzeige einer neuen französischen Schrift
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 185 (sequence 3)
- Language
- German
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״•־«*■־־*״r-K■״״ rg5: konnten über das Thor ihrer Stadt-die Worte schreiben' Juden und Schweine dürfen hier nicht Herein.^ (Le ecux gri^applaudiasent avec transport au theitro un furieux: qui veut violer uns Reine cbudamnee ä l’eeliafaud, 011t׳ pu (icrire sur la porte de leur ville: Defense aux. Juifs et aux cochons d’entreriei.'). Unbeachtet aller ihrer Bemühung wird man, hoffe ich, die Juden aus der bloßen Ursache, weil sie Juden sind, nicht wieder im feierlichen Aufzuge verbrennen sehen, und der für sein Feudalrecht so eingenommene Edelmann wird nie wieder auf das Recht Anspruch machen dürfen , den Juden mitdem Panzerhandschuh Ohrfeigen geben zu können. Wenn man sich-der Beschimpfungen, des Druckes! und der Leiden erinnert, die diese Nation zu allen Zeiten tragen mußte, so wundert maN sich, daß sie nych vor- Händen ist, und daß sie noch überall ohne Vaterland eine Nation ausmacht.' Was für verschiedene Schicksale spricht Herr Bail, hatten sie'nicht'bis zur babylonischen Gefangenschaft und 'der Zerstörung des Tempels! Das Schicksal verfolgte-sie, als sie nach dem Siege Alexanders sich dem Darius -unterwarfen, als sie in den Ebenen Ninives umherirrten,׳ oder an die Triumphwagen der Römer gefesselt , dem Zuge des'Nero und Vsspasian zur Zierde dienten, und dessenungeachtet bildeten sie, so hoch das Maaß ihrer Leiden auch gestiegen sein mochte, immer eine Nation. Liebe fürs Vaterland war für sie die erste Tugend. O, welch-ein erstaunender und erhadener Anblick bietet uns das Schicksal der Nachkommen