Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Rede, gehalten am 18. October 1816, in der Andachtsstunde der Israelitischen Bürger- und Realschule zu Frankfurt am Main
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 124 (sequence 13)
- Language
- German
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!24 - ligen Sehers״ :׳O wie schön!st es , wie lieblich, wenn Brüder einig bei einander wohnen!" - ' Denn Dein ist die Größe und die Macht, und die Herrlichkeit, von Ewigkeit bis in Ewigkeit, Amen! IX.; D i e G l e i ch n i s s e. Eine Parabel.'; Der fromme Jdai, ein spaterer, denkender Rabbi, lehrte seine Kinder und Schüler gewöhnlich in Gleich-- rrissen und bildlichen Reden. Und die Jünger lauschten der Rede ihres Meisters, sich freuend auf die Wörte der Unterweisung, die angemessen war dem kindlichen Gemüthe. ,, Und da sie einstens, an einem Tage der heiligen Ieyer vieles gesprochen über die, heilsame Wirkung des Glaubens und die Kraft der göttlichen Religion, und ein jeglicher der anwesenden Jünger seine Ansicht mitgetheilt über die angehetete Gottestochter, so gab der. weise Lehrer jedwedem von ihnen auf, die Religion mit irgend einem schicklichen Gegenstände in der Natur in Bergleichung zu bringen. . Da verglich sie der eine mit dem .Feuer, der zweite dem Lichteder dritte meinte, er würde zwischen ihr und dem Wasser gar manche Aehn? lichkeit finden; ein vierter verglich sie dem Weine und endlich der fünfte mit dem O e l e,