Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Einige Worte über Nutzen und Schaden einer aufgeklärten Erziehung
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 18 (sequence 5)
- Language
- German
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י י י ,18 der Mensch von dem Baume der. Erkenntniß des Guten und Bösen , nun mußte er das Paradies verlassen ,!! und durch eigene Kräfte für seine Bedürfnisse sorgen- - durch den Gebrauch der Vernunft die ' zahllosen Uebel, die -ihm droheten, von sich abzuwenden und-deswegen die Dinge, die ihn umgaben, nach ihren. Einflüssen auf sein Wohl kennen zu lernen suchen. Da trat denn ,, bei dem, einen Volke mehr , bei dem andern weniger-,- der rohe Natur-- zustand ein, das erste Knabenalter des Menschengeschlechts mit allen Ausbrüchen roher, ungebändigter Leidenschaften, aber, auch frei von!allen Künsten der,. Verstellung, und Heuchelei. Durchtdiese-n Zustand mußte jedes Volk, sich durchkämpfen, die Noth mußte seine Vernunft und die. hohem Anlagen seines Geistes, wecken,)! ausbilden und üben. Der Trieb nach. Wohlsein und Glückseligkeit zwang den MenscheN nachzudenken, wie er seinen physischen. Zustand immer mehr verbessern könnte,׳-'und so folgte denn auf-den Naturzustand der Stand der Kultur, in-welchem er immer mehr Gelegenheit fand, seine geistigen und körperlichen Fähigkeiten zu veryokkommnen und zü vex- , seinem. ׳ Jedes Volk der Erde ist in höherem oder geringerem Grade in diesen Zustand übergegangen, oder wird noch in denselben übergehen, aber er ist nicht der Höchste den der Mensch erreichen kann, d. h. was wir bis jetzt als den höchsten Grad dex Kultur bei diesem oder jenem Volke kennen gelernt haben, sann noch nicht ׳ das Ideal sein, das dem Menschen als Vorbild vorgesteckt ist., Dieses höchste Ideal, welches aber schwerlich der Erdbewohmr je ganz erreichen wird, dem er aber immer mehr sich zu nähern suchen sott, ist die Rückkehr zu jenem ersten