Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Ein Wort zu seiner Zeit
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 6)
- Language
- German
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größerer innerer Veredlung nicht erschüttern lassen; sie dürfen- und fallen uns, in keinem Falle in der Erfüllung unserer Pflichten gegen unsere Regenten , stören. . Auch wollen wir dadurch keineswegs in unserer Liebe gegen unsere christlichen Mitbrüder erkalten; sondern ihnen viel-- mehr, den Lehren unserer Religion gemäß, nach wie vor mit inniger Liebe begegnen und zugleich dadurch diejenige^ Christen an die bessere Erfüllung ihrer eigenen Religionslehren erinnern, welche sie vernachläßigen. Diese werden auch dann solchergestalt gewiß endlich, eingedenk der weisen Lehre: (Rom. 14.9.) ״Lasset nur uns Alle dem nachstreben, was zum Frieden und zur. Besseruug unter einander dient", ebenfalls deutlich erkennen, daß wir nicht unwürdig sind uns.ihrer Liebe zu erfreuen und ihre Mitbürger zu sein, obgleich unsere religiösen Gebrauche und kirchlichen Formen von, den ihrigen abweichett und verschieden sind. Mit größtem Eifer werden wir übrigens sortfahren, unser Scherslein zum Wohl unserer -Mitmenschen durch die thätigste Fortsetzung dieser Zeitschriftbeizutxagen, deren bisher erschienenen 48 Hefte bereits fast in allen Ländern des civilisirten Europa's verbreitet sind und für deren' zweckmäßige Tendenz vorzüglich der Beifall der Sachkenner *), die Art, wie bisher fast - alle - Apologeten dev *). Besonders angenehm ist uns. die deshalbige Zufriedenheit des menschenfreundlichen Herrn K. von Dohm, Verfasser des bekannten, bereits vor 35 Jahren erschieneuen csassischen Werks': - über die bürgerliche Verbesse-, rung der Juden Derselbe schrieb uns nämlich in Ansehung unserer Zeitschrift, unter andern Folgendes: ״Herr