Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Ein Wort zu seiner Zeit
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 4)
- Language
- German
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6 auch sie׳ betreffende, Mittheilung völlig geeignet ist, die bisher stets bewährte stiebe und. Treue gegen ihre Fürsten , und Regierungen in ihren Herzen noch desto mehr zu befestigen. Mögen sie dadurch neuerdings überzeugt werden, wie gerecht ihr Vertrauen auf ihre Fürsten und also auch ihr ruhiges Erwarten der Dinge ist, die für sie festgesetzt werden׳ sollen. Fürchtet nicht , ihr Brüder aus dem Hause Jacobs die ohnmächtige Wu-th einiger Eiferer unserer Zeit! Unsere wahrheitliebettden, guten Fürsten lassen sich .nicht von ihnen durch Scheingründe und entstellte Thatsachen vom. Wege des Rechts und der Menschlichkeit ableiten; sie wissen es sehr gut, wes Geistes Kinder diese euere Gegner sind und wie sehr sie den herrlichen Lehren der Religion entgegen handeln und diese durch ihre Werke der Finsterniß herabwürdigen. Euere guten Fürsten wollen keines- Wegs, daß in einer Zeit , in welcher sich die deutschen Völker, ruhend auf ihren unverwelklichen Lorbeeren, ihrer so kräftig errungenen Freiheit und, Selbstständigkeit erfreuen, nur ihr, die ihr nicht minder tapfer in devReihen der christlichen Mitbewohner zur Erreichung dieses schönen Ziels mitgekampst und Opfer aller Art bereitwillig auf dem heiligen Altar des Vaterlandes dargebracht habt, daß nur ihr an allem erfreulichen Erfolg keinen Antheil haben, daß nur ihr allenfalls aus Mitleid geduldete Mitbewohner sein und ausgeschlossen werden sollet ׳aus dem׳ schönen Brüderverein deutscher Volker! Nein, lieben Glaubensgenossen! nie wird dicß geschehen,