Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Gedichte / L. S.
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 390 (sequence 1)
- Language
- German
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390 IV. Gedichte.!)Innere Welk. Kennst du das Thal von Bergen dicht umringet, Die nicht der Kummer, nicht die Schuld durchdrin-et? Dort schweifen alle Blicke himmelwärts, Und Himmelsruhe zieht in jedes Herz. ES schwebt dir vor in der Erinu'rung Blüte; Es ist der Unschuld heiteres Gebiete. Kennst du das Land, wo immer grünen Auen Der Wanderer sich naht mit steligem Vertrauen» Wo ewig jugendlich und ewig schön Die Blütken mit dem Leben nur vergehn? Ek ist geweiht dem herrlichsten der Triebe; Es ist das Re>ch der ersten, jungen Liebe. Kennst du den Stern, der durch das Leben glänzet; Der jedes Leiden, jeden Schmerz btgränzet; Den keine Wolke deinem Blick entzieht; Der Blumen bringt wenn gleich der Lenz entflieht? O düt ihn. daß kein Zweifel dir ihn raube: Es ist der höchste Trost, eS ist der Glaube. t S. in H.