Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Ruinen Babylons
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 109 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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109 Königs Phrahates, welcher viele Babylonier um der gering, sin Ursachen willen nach Medien als Sklaven verkaufte, auch der Markt, einige Tempel, und der schönste Theil der Stadt verbrannt wurden. (Diodor aus ©teil. Fragm. 54, 23. Justin. 42. 1.) So blieben endlich bald hernach nur die leeren Mauern übrig, welche die parthischen Könige jum Umfange eines Thiergartens brauchten. (Jes. lg, 19 — 22. Jer. 50, 10, 12, 38, 39, 51, 3s) Nach den Reisebeschreibungen des Rauwolf, Della Balle, Balby, Niebuhr und andere, reist man Tage lang längs den Ruinen. Unter den Trümmern sieht man auch Stücke von dicken Mauern, Reste von großen Thürmen, deutliche Spuren von der Brückt, von ihren Pfeilern und Schwibbogen. Das Ganze aber liegt da in der graulich« stcn Verwüstung. Der Ort, wo die Ruinen angehen, heißt jetzt Fa« ch e r i a und ihr Ende D u r e l k 0 s. Der Boden dabei ist ganz unfruchtbar. Prag. ****i*״*t. IV. Neue Schule für Israeliten, zu Tarnopol in Galizien. Aank sei es dem Fortschreiten unseres Zeitalters in der Kultur und Aufklärung, daß man jetzt allenthalben das Mangelhafte unserer bisherigen Lehranstalten zu fühlen anfangt, und es für eine Nothwendigkeit erkennt, die.