Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Collectaneen zur Geschichte der Juden
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 65 (sequence 2)
- Language
- German
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spricht, indem er uns versichert, manche Spuren vom In« denthum auf den Inseln des stillen Meeres gefunden;u haben. Ja, was dieser Erzählung noch mehr Glaubwürdigkeit verschafft, ist die Versicherung des Gelehrten Do» Ullao, der uns erzählt, mehrere Aehnlichkeiten zwischen der Sprache und den Sitten der Peruaner und denen der alten Hebräer gefunden zu haben. (Origine des langues par Horvitz, p. 85.) 2) In der Leipziger politischen Zeitung vom Jahre!775, Nr. 298, steht wörtlich Folgendes: Symlanow bei Lemberg in derStaro-ey Szrzerzecz den 19. September!775. Den iz. dieses gegen halb 6 Uhr Abends war hier rin gewaltiger, in seiner Art einziger Sturm und Wirbel« wind. Er deckte Dächer ab, riß 30 Ellen hohe und zCl« len dicke Bäume aus der Erde, stürzte Scheunen um, u. f. w. — Da man hier noch nie ein solches Ungewittcr gehabt, so wollte man .׳underbare Dinge in den Wolken gesehen haben. Man schob diesen so schädlichen Sturm auf die Juden, und behauptete, daß bei ihren jetzigen Feiertagen die bösen Geister hcrumflögen und, um einen Juden zu er« Haschen, dieses Ungewittcr erregt hätten. Die Sache ward hierauf ernstlicher, und alle Juden mußten sich einer Musierung unterwerfen, um zu erfahren, ob die bösen Geister nicht einen von ihnen weggeführt hätten. Die Juden wirr« den hierauf gezählt, und deutlich dargcthan, daß alle noch hier auf der Welt wären. Dadurch legte sich der andere Sturm, der noch traurigere Folgen für die Juden hatte haben können, als der erste.״ — IV. Iahrz. 2. Band. E