Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- An die Vergangenheit
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 2)
- Language
- German
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Du häuft mit deinem Zanberglaft Mir nichts als — Trauersccnen »or, Und blicke ich hinein, so — rafc Ich weift als — Schwächling — oder Thor Blüht auch not() irgend eine Blume Im Hintergrund der öden Bahn, So maßest du zum Eigenthume Dir gierig auch noch diese an. Und tönt mir auch aus den Gefilden Der Kindheit noch ein froher Klang, So brüllst du roh, mit deinen wilden Mcnaden, in den Wiegensang; Dann klinget jede rauhe Saite Des Lebens doppelt wieder an; Der Unerbittlichen zur Beute, Fällt plötzlich, ach! auch dieser Wahn Und werf' ich in die fernen Tage Des Knabenlebens eine» Blick, Co bebre schon mit lauter!?läge Der Jüngling scheu davor zurück. Und sinnt der Mann auf eine Stunde, Die froh als Jüngling er durchlebt: Co dünket sie ihm itzt Sekunde, Und noch mit Bitterkeit durchwebt. Ach ja, die heitern Augenblicke Kämpft man dem Leben sauer ab; Das glücklichste!st doch nur Drücke Zu einem allgemeinen Grab.