Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Über eine von einem Israeliten vor Kurzem erfundene Rechenmaschine
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 410 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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410 licke Witz höret nie auf sich zu bestreben, und auf Crfindnug solcher Kunstgriffe nachzudenken, wodurch fernen physischen Kräften Schonung und Hülse verschafft werden mögen. Dieses in Erwägung gezogen, entsteht daraus die Folgerung, daß, wenn man nämlich so viel Mühe und Anstrengung darauf verwendet, um den physischen Kräften Hülfe und Erleichterung beizubringen, es doch eben so erforderlich, za wohl Pflicht sei, auf Erfindung solcher Mittel nachzusinnen, wodurch auch den nnentbehr« lichen Gedanken - Verrichtungen des Menschen einige Hülfe verschafft, und die Denkkraft eine Schonung erhalten mochte; und zwar um so mehr, ais bekanntlich die öftere und zu große Anstrengung der Geisteskräfte nicht allein die Beschädigung der seinen Organe, die Abstumpfung des W!!;es und die Verletzung deü Gedächtnisses zur Folge haben, sondern gemeiniglich mich eine Körperschwächr nach sich ziehe. In die Reihe solcher dem Menschen un» entbehrlich» Gedanken-Arbeiten gehört nun unstreitig auch die Rechenkunst. In derselben sind bekanntlich die ersten vier Rechnungsarten, nämlich: Addiren, Eubtra« h!ren, Mnltipliciren und Dividiren als Fundamental- Regeln aller Rechnungen zu betrachten, da alle andern Rechnungen ihre Resultate aus der bloßen Zusammen» setzung einiger obiger vier Rechnungsarten hervorbringen. Obwohl nun alle Rechnungs - Operationen über-- Haupt, eine anhaltende Gegenwart der Gedanken noth» wendig erfordern, indem sonst, sobald dies: auch nur auf einen Aiigcnblick uuterbrrchen, oder zerstreuet werden, keine Rcchmuigsvcrrichtung mehr statt finden könnte: so kann dennoch keinrsweges in Abrede gestellt werden, daß