Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Gedichte
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 245 (sequence 3)
- Language
- German
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z. Das Leben. An Theone. Nimmer kann die Welt ein Glück gewähren Für ein Herz, das mehr als Welt verlangt; Das sich aufschwang zu den lichten Sphären, Wo allein und frei die Myrthe prangt. Sets des Hohen, Himmlischen, entbehren Muß, wer sich um Zeitengunst bewarb; Nur was willig hier dem Lichte starb, Wird im Dunkel lichtvoll sich verklären. Drum, du schöne Seele, komm' und flüchte Mit mir aus dem täuschenden Gewühl; Unstat schwankt dir hier vor dem Gesichte, Nie erreicht — stets reichend dich — das Ziel. Komm, und zu Olympo's Höhen flächte Mit mir aus dem niedern Raum der Erde; Daß zum Leben das Gedicht «inst werde, Werd' uns hier das Leben zum Gedichte.