Mannheim
Compact Memory

Sulamith · 1812-01-01 · Heft 1 · p. Seite 243

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
4 (1812)
Issue
Heft 1
Article
Gedichte
Date
1812-01-01
Page
Seite 243 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2304627-2304640-2304641-2306344--03790-2306732
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

III. Gedichte. 1. Der Wein. An N. Drückt dich, Freund, das ewig gleiche Leben, Blick', o blicke in den goldnen Wein, Nur im holden Perlcnsaft der Neben Spiegelt sich das Trübe klar und rein. Durch den Schleier, den die Moren weben, Schielet grinsend oft der Tod herein; Wo des Weines Freudengöctcr schweben, Hüllt die Hölle stets ein Himmel ein. Uns der Bürde muthig zu entringen, Leiht die Wirklichkeit, ach, keine Schwingen. Würde findest du, und Mannerkrast, Ach, allein noch in der Neben Saft. Aus dem Leben floh'n die Ideale — In der Glaser Reich und der Pokale.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.