Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Wohlthätige Handlungen [Nachricht]
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 211 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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211 Stabt Baben der Grundstein zn einem Spitale gelegt wurde, zu dessen Herstellung Christen und Juden mit größter Bereitwilligkeit beitrugen, besorgte die würdige Frau Baronin von Arnstein in Wien, zu dem Ende 6660 Gulden, die sie bei ihren Israelitischen Glau« bensverwandten sammelte, und d»e edle Frau Cacilia von E s k e l e s, Schwester der Baronin von Arnstein, sandte dem Konvente der Elisabctherinnen, die ohne Un« terschied der Religion, der leidenden Menschheit dienen, einen milden Beitrag von 7022 Gulden. Jurisprudenz. Seitdem es in einigen Landern gestattet wird, daß auch Israeliten im jilristischcn Fache praktisch thatig sepn dürfen, bemerkt man schon manche unter ihnen, die sich dem Studium der Rechte widmen, und sich als Advokatcn vortheilhaft auszeichncn. Wir wollen hier einige neue, uns bekannte, von Israeliten verfaßte juristische Abhandlangen ansührcn, die einigermaßen als Belege zu dieser Behauptung dienen. 1) De fVqiiclfi tcn itoi i;11i (Landfolge), von Gumprecht, Doktor der Rechte, und Prokurator zir Hannover. 2) Das Erbrecht des Napolconschen Gesetzbuches in Deutsch« land, (Hannover!812) von S. P. Gans, Prokura« tor in Celle. 3) Ueber das Fortbestehen der altern Civilgefttze neben dem Code Napoleon, nach Art. 7. des Gesetzes vom Kosten Ventoft Xll. (Wetzlar!8!!, 42 Ouartseiten