Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 204 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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2c>4 Umstande herbeiführcn, gesprochen und das Betragen der Schüler in der vcrflossncn Woche, nach den bonduitenbüchern, benrtheilt wird. Manche Rüge und Demcrkurrgen finden hier den schicklichsten Platz, und machen oft einen lebhaften Eindruck. Ein kurzer Gesang beschließt die Stunde. Seit Kurzem sind die Lokale der Knaben» und Töchterschule getrennt, was in mancher Hinsicht sehr wünschcnswerth und heilsam ist. (D!e Knabenschule be« steht aus sechs, die Töchterschule aus vier Klassen.) Seit Kurzem erregt in München in vielen vornehmen Privatzirkeln ein junger Tonkünstler aus Berlin, Herr Meyer Beer, ein Schüler des großen Vogler, Be« wunderunz mit seinen Phantasien auf dem Forte« Piano. Auch ließ er sich in einem Hofkoncert zu Nymphenburg hören. Wie man sagt, wird eine große Oper von seiner Komposition bald auf der Münchner Bühne erscheinen. ׳ Literarische Nachrichten. Der verdienstvolle Schriftsteller, Herr P. Beer in Prag, bearbeitet jetzt ein interessantes Werk, welches ehestens unter dem Titel: Die Mosaischen S ch r i f* ten, mit erläuternden Anmerkungen, vor« zügl i ch zur Bcförd e ru ng des rel ig i ösen und moralischen Gefühls für Leser aller Kon« fessionen, erscheinen wird. Man kann mit Recht etwas Gehaltvolles von diesem Gelehrten erwarten.