Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Babels Schicksal=Masa Babel
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 127 (sequence 7)
- Language
- German
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t27 Das Fleisch der Starken fressen sie und saufen Das Blut der Fürsten. Es crsättiget Mit Krieqern Roß und Wagen sie mein Tisch. Obgleich du in die Hölle dich vergräbst, Von dannen holt dich meine Hand; und fährst Een Himmel du, ich stoße dich herab; Und birgst du gleich vor meinen Augen dich Im Meer; so sticht daselbst die Schlange dich. Ich sende Jäger aus, die dich verfolgen Auf Berg und Hügel, dich vom Felsen schleudern. Im Schiff' erheb dich nicht! die Stricke reißen; Umsonst sind Mastbaum und gespannte Seegcl! Sieh, schon ertönet dort ein Jammerschrci. Ist schon dein Tafelwerk die Fichte Senirs, Dein Mastbaum schon die Zeder Libanons, Dient Basans Eiche dir zum Ruder schon, Und schaft aus Elfenbein dir Assur Bänke; Hat schon dein Seegel fcingewirkte Leinwand! Aus Mizraim, und Blau und Purpur aus Elisas Inseln: Ist dein Schiffer gleich Cidon und Arwad; weise dein Pilot — Wagst du darum vor deinem Schlächter wohl Das hochvermess'ne Wort: ein Gott bin ich? — Auslösch' ich dich in meines Zornes Wuth, Verhülle dann die Himmel. Es verdunkelt Der Sternenglanz. Der Mond erblaßt; mit Schande Besteht die Sonne dann. Das Firmament Erschüttr' ich, von der Stätte bebt der Erdball.