Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Collectaneen, als Beitrag zur Geschichte der Juden
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 109 (sequence 2)
- Language
- German
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109 sich j» seiner Vollkommenheit hinauf; so wurde das Dach aufgelegt um den Verdacht zu verscheuchen und den Neid zu ersticken ״). Aber Gefühl für Nächstenliebe belebte damals dennoch die meisten Herzen der christlichen Prüder in Holland; denn nicht allein, daß man den Juden so viele Freiheit gab, wurden ihnen noch beträchtliche Snmmen geliehen, und obwohl der Fanatismus in allen K>rchen Intoleranz predigte, blieben die braven Holländer doch gefühlvolle und brave Jünger der Menschheit, die den gedrückten Israeliten durch wohlthatige Gesinnungen und menschenfreundliche Behandlungen das Joch erleichterten. Um mit der Vortrefflichkeit dieses aufgefuhrten Tem« pels auch die Entfernten bekannt zu machen, wurde er abgezeichnet und in Kupfer gestochen. Selbst die Anhän. ger des neuen Bundes zeigten ihr Wohlgefallen daran und setzten verschiedene Inschriften darunter. Ein Christ, Namens Romanus de Hooge, setzte selbst eine hob ländische, lateinische und französische Inschrift darunter, welche ich meinen Lesern hier mittheile. Ol> den Tempel. Dits l leer 11uj׳s van de Wot, t’ gebeedenhuys der Jooden Een Boumans Meeslersluek de ecr van i? liieuwe Werck, Aen d’Amstel eil Jiel y, dees Godt gevveyde Kerck Yrecst gecn gewcelen — dwang noch pynigen noch Dooden ') E. seine historische Reisen ebendaselbst.