Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Eine alte, aber noch anwendbare Fabel
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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- Homer 1× ep/1025156
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aber noch im Jahre!812 auf manchen dummdreisten Dünkling anwcnvcn. Wenn, zum Beispiel, ein seichter Dichterling sich öffentlich über Klopstock und Schiller erhebt, und in der Stille kaum dem Vater Homer den Rang neben sich einräumt; — wenn ein hämischer Krittler über achtbare Schrift, steller kurz und grob abspricht, weil sie nicht zu der Schule seines Meisters gehören; — wenn ein geldstolzer Glückspilz auf die ganze ärmere Welt mit Hohn und Verachtung hinabschaut; wenn ein aufgeblasener Geschäftsmann sein Wesen mit großem Geräusch treibt, ein Ucbermaaß von Derch» rung fordert, und alle, die unter ihm stehen, das Gewicht seines Ranges empfinden läßt; — kur;, wenn ein thörichter Einbildling, er sei) von welcher Gattung er wolle, sich zu breit und zu wichtig macht: so denke man, ohne sich über ihn zu ärgern, an jene Roßäpfel, Mid sage lächelnd: ,,Ros poniaiiotamus!“*} Das Wort: Gott. Das Wort Gott ist fast in allen bekannten Sprachen nur mit tver Buchstaben bezeichnet. Die Römer z. B. nannten ihn Deus, die Spanier Deos, die Franzosen )! angbein in Beckers Ginrlandcn (lcipzig 18!ג• bei Glcdirsch.)