Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Über das Charakteristische und Wesentliche des Israelitischen Volkes
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 7)
- Language
- German
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keine Waisen, ihr habt einen Vater! und si» warfen wir uns an deine unendliche Daterbrust und ruhe« ten und weinten an deinem Vaierherzen und wurden erhört. Welcher wahrhaft gläubige Israelit wird nicht zue Anbetung hingerissen, wenn er in dem heiligsten seiner Bü« cher die wunderbare Art und Weise liefet, durch welche ein gedrücktes Skiaverwolk gerettet und erlöset wurde? Wer wird nicht von neuem beseelt seinen Glauben an einen gerechten, gütigen und weisen Gott immer mehr nnd mehr zu befestigen und mit Leib und Seele Dem anzugehören, der da spricht und es ist, gebeut und es sieht da, Dem, der den Geringen vom Staube aufrichtct und aus dem Schmutze den Armen erhebt? Wer wird da nicht von Neuem anqetrieben frei und sorgenlos sein Haupt zum Himmel zu erheben und mit Zuversicht auszurufen: maz auch die Erde unter nur cinsiürzen, mag der Donner über meinem Haupte rollen, Mögen tausende zu meiner Rech» ten, und Myriaden zu meiner Linken fallen — ich wanke nicht, ich zage nicht, fest halte ich mich an Deinem Va» tcrarm und bin getrost m deiner Liebe, Gott! Ein Sklavenkind wurde ein Königssohn! Die eigne Tochter des Tyrannen mußte den Plan ihres Vaters zu Schande machen — cm Eclavcnkind genoß königlicher Erziehung, und so ausgerüstet steht er auf mit Heldenmuth und Große, vom ewigen Gotte ausge statt et, tim dem Geiste der Wersbeit und der Ein« sicht, des Rarheö und der Herrschaft, er stehet auf, vom Vater des großen Alls aufgesordert, er, Moses,