Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Juden in Rom
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 17 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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17 ihrer alten Stadt Solyma ließ er seinen Göttern Tempel ernsten *), die er neu anfgebaut tmb sich und dem kapitolinischcn Jupiter zu Ehren, Aelia Kapitolina genannt hatte. Da empörte sich Judäa von Neuem und gewaltiger als unter Trajan; ein Abentheurer, der sich für den verheißenen Erlöser des Volkes Gottes ausgab, Bark 0ch a b, der Sohn des Gestirnes, nachher aber, als seine göttliche Sendung durch Niederlage und Elend zu Schanden ward, vielmehr Barkosiba, ein Sohn der Lügen, genannt, stand an der Spitze des Aufruhrs, den Rabbi Akiba durch die Kraft des Wortes belebte und stärkte. Nach dem Falle der Stadt Bither, der festen Zuflucht der Zurückgebliebenen im Lande Israel, erstarb jedoch auch diese letzte aufstrebende Bewegung des zermalmte» Volkes nach Freiheit und Selbstständigkeit in der Religion, wie in irdischen Dingen. Der erzürnte Cäsar strafte es hart mit Marter und Hinrichtung vieler Tausende, und vcr. bannte es auf ewig aus seiner Stadt Aclia Capitolina, die er zu einer heidnischen Pflanzstadt machte. Schwer drückte dieses Verhangniß auch die Juden zu Rom, deren Anzahl sich jetzt um vieles wieder vermindert haben muß. Doch ward ihr Schicksal milder unter Antonin dem Frommen, der selbst, nach rabbinischen Erzählungen dem berühmten Verfasser der Mischnah, Rabbi Je hu da dem Heiligen, als Freund und Schüler zugcthan gewesen seyn soll. War aber, wie die Sage lautet, Rabbi Jchuda der Heilige an demselben Tage geboren, wo Rabbi Akiba seine Verirrmig im peinlichsten Martertode abbüßte, so dürfte Xij.Lil. in AJi J: :V. 1 PM," B