Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1811)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 424 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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lanb und wird hoffentlich wohl auch, wir wiederhole!» es, in den Preußischen Staaten, bald abgrschafft werden, wo sie für ausländische Israeliten existirt! — *) Vor kurzem starb in Paris der rühmlichft bekannt» jüdische Gelehrte Hr. Zalkind Hourwitzin einem Al. ter von 73 Jahren. Er war in Kownoam am Nie» menflnsse in Lithauen geboren und an der französischen Na. tionalbibliothck in Paris einst als Dvllmetscher angestestt. Er kannte die Hebräische, Arabische, Türkische, Griechi. fchc, Lateinische, Italienische, Französische, Deutsche, Englisch, Rußische und Polnische Sprache und war Mit- ^lied mehrerer Akadeinien. Seine Schriften: originc des langues und Polygraphie ou l’art de correspondre a l’aick׳ d’un diclionnairc dans toutes les langues, sind bekannt genug. Auch zum Besten der Israeliten schrieb er einst, vor der französischen Revolution, zur Zeit als dir Frage in Frankreich aufgeworfen wurde: w i e m a n d i c Juden g l ü ck i i ch machen könnte? das originelle Resultat seiner auch übrigens!ntcressanten Beantwortung *) Seit 18,}־ ist ter Judenleibzvll (im Preußischen) aufgehoben, sagt der ehrwürdige Städtrarh Friedländer in seinen Aktenstücken die Reforin rc. betreffend, da «s aber nur für die Preußischen U n t e r t h a n e tf und die Polnischen zur Frankfurter Messe reisenden Juden geschehen ist, und alle andere ausländische Juden ihn noch immer bezahle» müssen: so ist im Grunde nur der Geldbetrag gewonnen; die niedrige Behandlung der Zöllner ist aber gcblieben, weil derjenige, der den ieibzoll nickt bezahle» will, beweisen muß, daß er ein Preußischer Unterthan ist, »der als Einkäufer nach der Messe reist.