Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1811)
- Article
- Analekten zur Geschichte der Juden
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 419 (sequence 10)
- Language
- German
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dm, Namens Gabriel Mazin, der die Kunst Sridenwlirmrr zu vermehren und ihre Produkte zu verarbeiten, sehr gut verstand, nach Rom kommen, gab ihm sowohl' für sich als feine Nachkommen rin Monopol für die Seidenmannufakturen, und hob alle Gegenerklärungen seiner Vorgänger, trotz Schwur und Bann auf׳). Wider den Mönch Rudolph, der in Cölln einen Kreuzzug gegen die Juden predigte, schrieb der heilige Vernarb und Heinrich Erzbischof von Mainz einen Brief, worin er diesen Wüthenden einen Mörder, Ketzer und Lügenvater nennt *) **). Mit dem Enthusiasmus schöner Menschlich« keit befiehlt der h. Hieronymus sie als Brüder zu lieben, nennt er dankbarst öffentlich den Rabbi Barbanu sei« nen Lehrer״׳). Trotz dieser humanen Vorbilder der Ober- Häupter und h. Vater der Christenheit haben befangene Frömmler doch im Geiste des Christenthums verdienstlich z» handeln geglaubt, die Juden unmenschlich zu martern; find mit Blut geschrieben ihre Annalen in allen Landen; ist ihre Geschichte eigentlich nichts, als— eine Geschichte ihrer Verfolgungen! — Jg. JeitteleS. *) Lettre ou Reflexion du Milord ä 80n Correspondent a Paris. A Londres 1767, p. 24 — 5.Hieron. in Jesaj. c. 5 **) Histoire universelle traduitc d’une »ociM de gens de Lettres. a Londres Amsterd. tom. XXIII. Bartolsce de Biblioth. Rabbin, Tom. IV. p. 2®.