Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1811)
- Article
- Analekten zur Geschichte der Juden
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 411 (sequence 2)
- Language
- German
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diese Nation bald beschützten, bald verfolgten, priesen und tadelten, erhoben und verwarfen; —7 zu allen Zeiten gab es Ccribenten, die sie aus Leidenschaft schmähten, auS Religionshaß verfluchten, aus Eigennutz lästerten; — und wie es zu allen Zeiten Autoren gab, die wie Luther, Wucherfeind im Judenspieß, Schwab im jüdisch.Deckmantel, Brenz im jüdisch.Schlaugenbalg im Jahre!799, oder wie Buch Holz» Grat« tenauer und Roh rer!804(!!) gegen sie gegeifert, so ist es für den partheilosen Geschichtsforscher eine erhe« bende Bemerkung, daß es auch zu allen Zeiten, nicht nur erst in unserem philantropischen!8. und 19., sondern bereits im Zeitalter der Barbarei im 15. und 16. Jahr. Hunderte Schriftsteller gegeben, die dem Geiste ihrer Zeit vorschreitcnd daS Gute gut nannten — wenn sie es auch bei Juden fanden. Als Rabbi Manasse ben Israel im I. 1650 seine berühmte Abhandlung: ״die Hoffnung Jfr a e l s," worin er um Aufnahme der Juden in England bittet, dem englischen Parlamente zusandte, dankte ihm E. S. Middelsex, ein Mitglied des Parlaments, dafür in einem Sendschreiben verbindlichst, worin er ihn '50 «6 äeare brolhei• tlie licbrew Pluiosopiier, seinen thLUekN Bruder den hebräischen Philosophen nennt.*) Mosesvall übersetzte dann diese Schrift ins Englische und ein gewisser Henry I e r se schrieb bei dieser Gele« *) Pantheon Anabaptist, fol. 241. Ff-