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Sulamith · 1811-01-01 · 1 Bd. 3 H. (1811) · p. Seite 155

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Dritter Jahrgang 1810-1811
Issue
1 Bd. 3 H. (1811)
Article
Fragmente aus der Einleitung zu einem noch ungedruckten Werke: Früheste Kulturgeschichte des Menschengeschlechts
Date
1811-01-01
Page
Seite 155 (sequence 4)
Language
German
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15S Warum sollte nämlich in der höher» Körperwelt nicht «ine eben so große unendliche Verschiedenheit und Man« nigfaltigkeit der Einzelwesen herrschen, als wir bei den Produkten und Geschöpfen unseres Erdbodens wahrneh» men? — Können wir nicht fetzen, daß diese hohem We« fcn der Körperwelt nicht eben so gut in Verhältnissen und wechselseitiger Thatigkeit gegen und zu einander sich befinden, wie die Erdwesen unter einander? Welche große Ideen und Kombinationen dringen sich da nicht auf? Al« les, was wir im Kleinen auf unserer Erde finden , findet sich vielleicht im Großen da wieder. Konflikte, Vereine, Anziehungen und Zurückstoßungen .... Alles das kann dort statt haben wie hier. Da giebt es vielleicht eben so gut Stufenleiter von Wesen wie bei uns, da giebt es vielleicht auch Völker und Monarchen. Wir können noch weiter gehen und uns vorstellen, daß sich in dieser höhcrn Region alle diese Wesen einer tausendmal über Sonne, Mond und Sterne erhabenen Produktion vielleicht eben so zu einem noch unendlich größcrn Körper verhalten, wie die Produkte der drei Naturreiche zur Erde. Und warum sollten wir die Analogie nicht weiter treiben können, um die Möglichkeit sich zu denken, daß der ebengcnannte unendlich größere Körper mit zahllosen andern sub-und coordinirt wiederum zu einer gemeinsamen Affinität nach unendlich höherer Art gehört und in einer noch erhabenem Weftnkcttc eben so da steht, wie die Erde im Milchsira« ßen - im Nebelflrckensysiem. Doch wer sieht nicht, daß die Phantasie hier keine Gränzen hat und die Affinitäts« Sphären einer Erweiterung und Steigerung ins Unend« '׳che fähig sind. End-und gränzenlos erscheint nnS das,

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