Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1811)
- Article
- Fragmente aus der Einleitung zu einem noch ungedruckten Werke: Früheste Kulturgeschichte des Menschengeschlechts
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 153 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2304627-2304628-2304630-10858302-2305666--03103-2305962- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
!5) haben, jenseits unserer Einnenwelt schwebt, ist so gut als gar nicht da für uns; darum mag die Wißbegierde anch hier unbefriedigt bleiben. Begnügen wir »ns mit der Welt, in der wir sind r sie allein ist schon unendlich für uns. Die innere Natur dieser unserer Welt ist und bleibt uns durchaus unbekannt. Nur das, was mebr oder weniger mit unserer Affinitäts - Sphäre in Beziehung steht, können wir von ihr erkennen, und das ist wieder sehr wenig in Vergleich mit dem großen Ganzen, wenn es anch gleich sich von unermeßlichem Umfange unserer Einbildungskraft darstellt. Die Bruchstücke, die zu unserer Kunde gelangen, umfassen wir mit dem gemeinsamen Namen: Kör« perwelt, und auch bei ihr wissen wir weder, wie die Haupttheile zur Totalität verknüpft sind, noch welche Ge« setze in den obersten Regionen walte«. Co viel wir davon begreifen, gehört die Erde mit ihrem beständigen Begleiter, dem Monde, nebst wohl hundert andern, theils größer« theils kleinern Himmelskörpern, Planeten sowohl alö Kometen, zu einer gemeinschaftlichen Affinitäts - Sphäre, deren Prinzip in einem Körper liegt, der 20 Millionen deutsche Meilen von uns entfernt im Himmelsraume schwebt und Eine Million mal größer als unser Erdrund selbst ist. Dieser ungeheure kichtkörper, die Sonne, gehört mit allen den hundert ihn umkreisenden Himmels-Sphären,, aber nun wieder zu ei- Ncm höher«, unvergleichlich größer« Affinitats-System, das wir unter dem Namen: Milchstraße, andcuten. Es wird durch Millionen Sonnen, wie die »nsrige, gebil-