Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1811)
- Article
- Allerlei
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 144 (sequence 2)
- Language
- German
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müsse. Auch ist, wer sich dieftlbe einmal durch Kunst ein« impfen lassen, für immer vor der natürlichen gesichert. Es ist mit dem Vmgang mit den idealischcn Musen, wie mit jenem der nicht-idealischcn Schöne». Um Einseitigkeit zu vermeiden, muß man keine vernachlaßigcn. Jedes irdische Gut wird am meisten von dem gewürdigt, der es nicht besitzt; die Tugend allein von den׳, der sie besitzt. Manches Vernunftgcbäude ist ein Eispallast, welcher jusammcnschniiszt, sobald die Sonne der Empfindung darauf scheint. Die Sinne. Leichtbewegliche Sinn', ihr seyd die Saiten des Lebens; Wohl euch, hat euch der Geist rein und harmonisch gestimmt. Kompositionen. Eeh ich das schlechte Gedicht» verherrlicht durch Haydn und Mozart, Denk' ich des Wunders, dadu, heilige Bibel, erzählt: Wie der Höchste herab sich ließ, auf das niedere Strauchwerk, flammend erschien im Dusch, welchen die Glut nicht ergriff. L. M. Büschenthal.