Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1811)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 138 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Menschenveredlung sogar Christen und Jsraedten als Brüder mit Liebe sich umfassen, und wie durch gemein« fchaftliche Anbetung des einen Gottes als Vaters und Richters, so auch in gemeinsamer Fürsorge für die Ju« gend sich vereinen, und daß eben deshalb von der Jsrae» litischen Gemeinde ein achtbares Mitglied nicht nur dem Schulvorstande beigesellt, sondern selbst auch in der christ« lichen Kirche feyerlich mit verpflichtet worden ist. Mögen doch die frohen Erwartungen, die eine solche Vereinigung weckt, eben so gewiß in Erfüllung gehen, wie ein solcheganz neues Ereigniß jedem unverdorbenen Gemütbe wahr« Haft rührend gewefm scyn muß, und möge diese Rührung zum Ruhme für diese Stadt nach und nach in die Herr« lichsie Thatkraft sich verwandeln." U e b e r S ch a a t » e s *). —-Ist ein Religionsgesetz göttlich, so stellt diese seine Göttlichkeit es hoch über jede Bemühung, ihm einen menschlichen Vernunftgrund unterzulegen. Abgese« hen aber von jeder Folgerung auf den Grund des Gese« *) Dem Einsender dieser wenigen Zeilen ist die darin ent« halkene Ansicht von einem würdigen Israelitischen Geist« ticken in mündlicher Unterhaltung mitgetbeilt worden. Er hält sie für originell und geistreich genug, um auch den iesern der Sulamitd vorqelcat zu werden. Viel« leicht giebt sie Anlas, zu we!tcrm Nachdenken. (Mar» sehe de» gehaltvollen Au'satz des Hen. Direktors B e«u Vavid, im 3. Iahrg. 7. Heft dieser Zeitschr-ft. D. H.)