Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1811)
- Article
- Preußen [Nachricht]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 39 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2304627-2304628-2304630-10858299--02942-2305848- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
39 Da es nun, wie aus den bereits hcrausgekommenen Jahrgängen und Heften der Sulamith hervorgcht, der Lenden; dieser Zeitschrift angemessen ist, insbesondcrr zweckmäßige pädagogische Abhandlungen, Schulplane und Nachrichten von guten Israelitischen Schulen;» liefern: so theilen wir hier eine für die hiesigen Eltern Ursprung» lich bestimmte Abhandlung mit, die von dem Geiste, welchcr den Stifter der erwähnten Institute beseelt, näher zeugen kann, und bekannter zu werden verdient. # * * Einige Gedanken über den Werth und die Bestimmung des Weibes, und die Noth- Wendigkeit, es für solche zu erziehen, zu bilden. — Zugleich auch einige Nach« richten von meinen Schulanstalten. Wem ein tuzendsamcs Weib bescheeret ist, dir ist viel edler, denn die köstlichsten Perlen. Sprüche Salomonis xxxi. 10. Edel und erhaben ist die Bestimmung des weiblichen Geschlechts. Mit Recht nennen wir es das Schöne: doch verdient es diese Benennung in einem höheren Sinne, ״Zeugniß einigen Werth hat, habe ich, auf sein Ver- ״langen, ihm dieses Zeugniß schriftlich zu geben, nickt ״angestandcn, da der Mangel dieser Unterrichts bei ״unserer Jugend sehr fühlbar ist. und, nach dem ״Geist der Zeit, immer unentbehrlicher wird: ihn :u ״empfehlen ist heilige Pflicht." Berlin im Mai!810. David Frirdländrr.