Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1810)
- Article
- Anzeige [Nachricht] / Moses, Gedalje
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 414 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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414 wn her!eiten ließen, welche uns die Tcsil-ichte als Muster aufsicllt von welchen jedoch gedachte Hälfte ziemlich entblößt ist. Was... sich indessen dennoch deshalb hatte sagen lassen, ist, da die erste Hälfte von moralischen Anmerkungen fast überfüllt ist, auf den zweiten und dritten Thcil erspart worden. Wie ich übrigens die wohlgemeinten Bemerkungen, welche mir nütgctheilt wurden, und die mir jederzeit willkommen scyn werden, besonders aber die des humanen Hrn. Rcccnstntcn ausgenommen habe und auch -künftig aufnchmen werde, soll, wenn der Wunsch, mit welchem der Hr. Rec. schließt, in Erfüllung geht, sich zur Genüge zeigen. Ecdalj e Moses, Oberlehrer an der jüdischen Freischule in Kopenhagen. Woher das Wackeln wahrend des Bctcns bei vielen Israeliten entstanden ist, erklärt Rabbi Jehuda Halevy, welcher in der Mitte des roten Jahrhunderts lebte, im §. So. des oten Thcils seiner Schrift: Kuscc auf folgende Art: „In den altern Zeiten (bevor die Duchdruckcrei erfunden, und wo das Abschrciben der Bücher -sehr kostbar war), mußten zehn und auch mehrere Schüler sich mit einem einzigen Buche behelfen. Weil sich nun dieselben (so wie dieß im Orient noch gegenwärtig üblich ist), sihr niedriger Tische bedienten, und den Unterricht sichend erhielten, so mußten sich immer ein oder mehrere Schüler, um dem in das Buch hincinschenden andern Thcilc der Schüler Platz zu machen, wechselweise vom