Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1810)
- Article
- Der Tod Sauls oder die Hexe zu Endor
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 321 (sequence 5)
- Language
- German
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Sin eurer Herzen zartes Band geknüpft; Hab' fcinco Volks und feiner Führer Wohl' Jiim wechselseitigen Beding gesetzt. Und darum scy es . Pflicht, dem bittern wie ' Dem süßen Ruf zu folgen, und voll Muchs 2>un frischen Palmenziel der Freundschaft auf Oes Sieges blnt'grm Lorbeerpfad;u wandeln. - Jonathan. Ha, ich begreife dich. Nicht wider Gott Und Vaterland, für beide will mein David, Ein sieggewohnter Held, zu Felde zieh». Ihn konnte eigne Sicherheit so lang Nur in des Feindes schimpflichem Versteck Verhalten, als es keiner hohem galt. Doch nun des Krieges Heroldsruf ertönt; Amn wilden Kampfe sich zwei Nationen, Der Heimath Völker und des Auslands, rüsten; Da es des einen oder andern Sieg, Den Sieg Jehova's oder Dagon's gilt; Da findet plötzlich stch der Edle wieder. Vergißt der Sicherheit wie seiner Rach' Und zeucht voll Muthes in den Streit des Herme Viel Ueberwindung wird es ihn, ich weiß, Viel Ueberwindung kosten, seinem neuen. Echutzherrn die Fehde anzukünd-igen Und des Undankes Schein auf sich zu laden; Doch Ehre wahrlich, nicht Verachtung, muß ' . Ihm solche Fehde bei dem Feind wie bei Dem Freunde bringen. Denn die Tugend ist Die höchste, die den Schein des Lasters wagt. Hl. Iahrg. r. Dand. 3