Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1810)
- Article
- Über die Nothwendigkeit einer Sammlung von Lebensbeschreibungen gelehrter und sonst rühmlich sich auszeichnender Männer in Israel
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 240 (sequence 7)
- Language
- German
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Salomon Maimons u. a. m. r dann zerstreuet m den grsßern. Werken Meusels, Hirschi-ngs, Bu- Weile in Rub^ und Ordnung Zu bringen, dieselbe als nagelneu zu Markte tragt, sagt unter andern klugercimtheiten und Lügen auch dieses, das; die Juden sich wehl in Acht nehmen, mit dem Andenken Spinosa׳s sich zu rühmen. Ihm nun fty cs hier zur Steuer der Wahrheit gesagt, daß er, besonders Ln diesem Punkte, gewaltig ignonre. Nur vorurtheilvelle oder sonst von sträflichen Leidenschaften eingenommene Menscheu, so wie manches Schr׳'ftsiellerchcn, etwa vorn Abergsanbcn, Eigennutz oder Vorurthei! aus dem firen Gesichtspunkte gedrängt, fthcn ihr Objekt schief, oder nur von der ihr am nächsten gelegenen Seite an, ohne Len Muth oder gar den Willen zu haben, mit ihrem kaum glimmenden Lämpchen naher zu treten, den.Gegenstand zu beleuchten und von mehrern Seiten zu betrachten. Ganz anders verhalt sich der unbefangene, wahrheirlicbende und helldenkcnde Mann, gleichviel, wes Glaubens er fty. Dieser faßt sein Objekt scharf ins Aug, betrachtet mit wahrhcirlicLcndcm, durchd-rr'ndringenden Forscherblicke von allen möglichen Seiten, genießt dann, nach dein Wahlspruche des Rabbi Meie r, den Kern und wirst die ״Schale weg. Zum Beweist, daß die Juden sich des Spinosa weniger als die Christen, und zwar die Engländer ihrer BlouniS, die Jtalräner ihrer Brunos, die Franzosen ihrer F o! c s und Mamftl Huberts -— ihrer Abstammung nach eine Deutsche —, der Spanier ihrer Servers 11. m. a. zu schämen haben, diene der gewiß compcrente Ausspruch des verewigten MendeifohnS. Dieser allgemein anerkannte große und edle Mann, dem- Legionen von elenden Skriblern dieser Art nicht würdig sind, dir Schuhriemen aufzulöftn, die sowohl in seienrifischer als moralischer Ausrchr mit ihm in eine Waagschale gelegt, sämnulich kaum ein Sonnenstäubchen aufwiegen, legt in seinem klassischen Werke: Philostphische Schriften 1. Tb. S.!86 ff. in einem Gespräche, in welchem er den Ruhm einer spekulativen Weltwcis-