Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1810)
- Article
- Frankreich [Nachricht]
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 150 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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5° ג fcte Eidesleistung des Obcrrabbincrs und der andem Mitglicdcr des Konsistoriums. Hr. Cers Jacob Goudchaur, Notabler (Angesehener, Acltester) des Metzer Konsistorialsprengels, hielt hierauf eine Rede, aus der wir hier einige Stellen in der Ucbcrsctzung mitthcilen. -— ״Nach Jahrhunderte» unbeugsamer Harte verheißt uns das Schicksal endlich glückliche, freudenvolle Lage; der Kelch des Leidens ist zerbrochen; das trübe Gewölk, das so lange uns unuiachtet, weicht zurück, und die ■ Morgcnrörhe eines schönen Tages bricht hindurch. Wir würden uns vergebens bemühen, Herr Präfekt, Ihnen alle die Gefühle zu beschreiben, die unser Herz erfüllen für den unsterblichen Fürsten, den Spender so vieler Wohltha» ten. Don jener Liebe, jener tiefen Ehrfurcht, jener Untcrwürfigkeit durchdrungen, die Napoleons des Gro» sicn treue Unkerthanen auszcichnct, gleich ihnen darbrin« gcnd zu den Füßen seines erhabenen Thrones die Huldigung unserer Personen, unsrer Kräfte und Fähigkeiten; gleich beseelt mit allen Völkern der Erde von jener hohen Bewunderung für die unbegrcisiichc» Werke der staunenswürdigsten Negierung, die je die Welt gesehen —■y cmpfinden wir noch ein besonderes Gefühl, dein an Kraft und Leben und Starke kein anderes gleichzustcllen ist. Das Ende einer langen Knechtschaft, die ehrenvolle Vergesellschaftung mit den glücklichen Bewohnern dieses großen—Reichs, jene einer Religion, die sonst in Leiden unser einziger Trost war, crtheilte Begünstigung, diese glorreiche, wichtige Feycrlichkcit, deren Gegenstand sie ist,