Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1810)
- Article
- Andachtsübung und Gebet für die Judenschaft zu Berlin bei der Rückkehr Sr. Majestät des Königs in die Residenz
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 99 (sequence 2)
- Language
- German
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mächtig cmporgebracht, daß cs zum Muster drr Wclt aufgtircllt ward. — Ed!c Fürsten, Nachahmer.des uncrrcichraren Vorbildes, haben Ihre Unterchanen zur Tugend und Wissenschaft, zum Kunststeiß und znrThärigkcit angcfeuert. Cie haben sie gelehrt durch Arbeitsamkeit Giück verdienen und glücklich werden. — Mit nüldcn Gesetze» haben Cie sie beherrscht; Gerechtigteit thronte unter uns, und auf ihrer -Waage wünschten auch Fecmdc gerichtet zu werden. Cie riefen die Weisen zu sich, die die Fackel der Wahrheit anzündcn, und durch ihr Licht Welt und Nachwelt erleuchten und erwärmen. Mgütiger! Du hast Deinen Ccsasbten, unfern gelieören Landesherrn, mit einer edlen Fürstin beglückt, die ein Duster menschlicher Vollkommenheit ist, einer Lilie an Reinheit, einer Rose an Schönheit gleicht. — Du hast dir Edlen mit Nachkommen begnadigt, die Oclbaum-Sprossen gleich aufblühen, den Eltern zur Freude, dem Lande zum Cchntz. — _ ׳ ... Königliche Geschwister umringen Ihn und Seine» Thron in vollem Schmuck der Würde und der Kraft. — Geber alles Guten! Dir verdankte dieser Staat Männer von Weisheit, Tapferkeit, Gottesfurcht und Menschen» liebe, und Sicherheit und Wohlstand,- und Fülle und Muhe. —. Aber Mgereehter! Du hast das Reich erschüttern lassen, daß cs schier wankt. —Risse sind aufgrsxrengt, daß es in seinem Innern erbebt ist. — Du zeigtest uns hartes Schicksal. — Gabst uns Taumelwei» zu kosten.— Fremdes Panter hat über uns geweht. —