Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1810)
- Article
- Bileams Vision
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 79 (sequence 7)
- Language
- German
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79 kommen lassen, und du hast.nun. schon dreimal gesegnet! Run eile und kehre wieder nach Hause. Ich dachte dir Ehre zu erzeugen; allein der Ewige hat dir Ehre derweic\crt. Bileam aber antwortete dem Dalak: Habe ich nicht gleich zu deinen Boten, die du mir geschickt hast, die Worte gesprochen: Wenn Dalak mir sein ganzes Haus voll Silbers und Golds gabt, so konnte ich doch den Befehl des Ewigen nicht übertreten, aus eignem Sinne Gutes oder Böses zu thun. Was der Ewige redet, würde ich auch reden. — Jetzt reift ich wieder zu. meinem Dolle zurück; ich will dir aber vorher Rath ercheilen, wegen dessen, so dieses Volk dem dcinigen in künftigen Zeiten thun wird. '0: Hub seine Cleichmßrcdc an und sprach: So spricht Beors crforncr Sohn, So Bileam, der Seher; Vertrauter vor des Schicksals Thron, Der Zukunft kühner.Späher; Der Sprüche des Allmachr'gm hört; - Des Höchsten Sinn, begreifend, ehrt. Und offnesAugs ihn schauer: Ich fth' in dem Dunkel der Ferm, Im-düsteren Schooste der Zeiten. Da fth' ich ans Jakob ein Stern, Ein Zepter aus Israel schreiten; Die Fürsten zu Moab erschüttern Und alle die Vesten zersplittern. Und Edom wird Beute de? Krieges, Und Seir Eroberung ftyn; Und Israel — Wunder des Sieges — Des Sieges Triumphen sich wcih'n. Wie Halmcnverrilger im Feld, So schreitet au6- Jakob der Held.