Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1810)
- Article
- Recension [Rezension]
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 69 (sequence 3)
- Language
- German
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müssen alle Jugcndschriften wissenschaftlichen Inhalts die Thcile der Wissenschaft inehr auseinander entstehen lassen, so daß immer der erste Thcil (oder dir erste Wahrheit in der Algebra) als Grund der zweiten betrachtet werden muß. Hätte der Dcrf. die gewöhnliche Einthcilung vcr« lass!!, und mehr diese Aufstufung vergegenwärtigt, so würde der Titel ganz richtig beurkunden, daß das Werk zum Nutzen der Jugend verfaßt sey. Ucbrigcns steht der Vers., daß Ree. sein Streben ehrt und achtet; er wünscht daher auch, daß das Wenige, was als Tadel oder als Zurechtweisung angesehen werden könnte, mehr als Winks und als Anfragen möchte betrachtet werden, um dadurch zu einer vielseitigen Behandlung eines und desselben Ergcnstandcs Veranlassung zu geben. A! U rl £ i. Ich war einmal bei einem Schauspiele zugegen, das von Hunden aufgcführk wurde. Da kam ein Staatswagen zum Vorschein, dessm Pferde, Bediente, vrch ׳ die darin sitzende Herrschaft aus Hunden bestanden. Alles gieng recht gut und anständig. Dis es einem losen Vogel auf dem Parterre einficl, ein Stück Leber auf die Bühne zu werfen , darüber denn das ganze. Schauspiel zn Schanden gieng. Pferde, Bediente und Herrschaft fielen mit gleicher Eier über das Lcberstück her, , und verricthcn sämmtlich dadurch ihre Hundsnatur. —— Wie manches Schauspiel dieser Art sehen wir auf der Lebcnsbübne aufführen!