Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1810)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 60 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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So --, Die thatigen Vorsteher und Deputirten des Israel!, kiscken Philantropnes in Frankfurt am Main haben dag selbst eine neue Israclitische Töchterschule errichtet. Das Schulgeld ist für die dritte Klasse zu zo Gulden, für bi; zweite zu 50, und für die erste zu 70 Gulden jährlich, fcstgcfetzt. Die Direktion des Philantropins hat deshalb eine Bekanntmachung ergehen lassen, in welcher es heißt: ״Das Ganze wird überhaupt den Zweck haben, auf alles das hinznarbeikcn, was'zur weiblichen Bestimmung gehört, künftige Mütter und Hauswirchinncn zu bilden; ein Gegenstand, d,er gewiß eben so sehr die Sorgfalt und Aufmerksamkeit verdient, als die Erziehung des msnnli» chcn Thcils, da von der richtigen Zeitung des weibliche» Geschlechts offenbar der größte Thcil des häuslichen Glücks und der Segen einer jeden Erziehung abhangt. — Eine einfache bürgerliche Bildung wird daher unser einziges und höchstes Bestreben seyn, den Kindern über jene, in den weiblichen Kxcis gehörige Gegenstände, richtige Begriffe und Kenntnisse bcizubringcn, stein allen Arten weiblicher Arbeiten zu unterrichten; besonders aber ihren moralisch« religiösen Sinn zu entwickeln, sie so viel wie möglich an die Tugenden der Reinlichkeit, Ordnung und Sparsamkeit zu gewöhnen, und überhaupt mit den Pflichten bekannt zu machen, die ihnen ihre Bestimmung auflcgt. ׳״ ״Die Schule wird drei Klassen enthalten. In der un- Irrsten wird der Unterricht im hebräischen, deutschen, und "französischen Lesen nebst andern Dersiandesübungen elemen« tausch betrieben, und dev erste Anfang in weiblichen Arbeiten gemacht werden:" 7-: ׳ ׳